
| Triangel |
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Als Komponist wollte Peter Eötvös eine Möglichkeit für einen Schlagzeugsolisten
schaffen, sich selbst zu formen und alles, was er an technischer und
musikalischer Erfahrung hat, seine Klangphantasie und rhythmische Phantasie,
darstellen zu können. Was ein Komponist den Schlagzeugsolisten anbieten
kann, ist im Vergleich mit dem, was der Solist selbst kann, oft sehr
begrenzt. Der Komponist hat hier nur den Großablauf des Stückes geschaffen
und lässt dem Solisten einen bestimmten Rahmen, in dem er sich bewegen
kann. Damit ist das Stück keine reine Improvisation; Geschriebenes und
vom Solisten Improvisiertes werden gleichbehandelt.
Der Solist arbeitet mit vier Instrumentengruppen:
- 8 Holzbläser,
- 6 Blechbläser + Tuba
- 9 Streicher
- kleine Hintergruppe mit Keyboard und noch zwei klein besetzte Schlagzeuge
(+ Tuba).
Der Solist steht in einer Wechselbeziehung mit den Instumentalgruppen: er schlägt
ihnen etwas vor, sie spielen ihm nach; daraufhin muss er die Reaktionen der Musiker
wieder in seine Musik integrieren. Das ständige "Zuhören - Müssen" ist
ein typisches Merkmal von Triangel; es entsteht eine Kommunikation, wie wir sie
in der afrikanischen Musik kennen, bei der ein Musiker mit dem "Volk" kommuniziert.
Lediglich der Satz "Halbfinale" schreibt dem Solist genaue Aufgaben
vor.
Das Stück besteht aus verschiedenen Sätzen; jeder Satz besitzt seinen individuellen
Charakter
und wird durch eine eigene, unterschiedliche Beleuchtung hervorgehoben.
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Peter Eötvös Composition Studio
studio@eotvospeter.com
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