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CAP-KO
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CAP - KO, mein erstes Klavierkonzert, wurde für ein spezielles Soloinstrumentarium
geschrieben. Ich benutze zwei Flügel, die beide vom Solisten gespielt
werden: einen herkömmlichen, akustischen Flügel, der wie eine Art "Echokammer" als
Teil des Orchesters eingesetzt ist, und ein Digital-Midi-Piano als Soloinstrument,
das durch seine elektronische Ausstattung dem Solisten die Möglichkeit
gibt, zu jedem gespielten Ton noch einen anderen Ton zu addieren. Durch die
dadurch entstehenden parallel laufenden Intervalle - ein Bezug zur Musik Bartóks
- ergibt sich eine ungewöhnliche Art von Klang-Virtuosität
und Klang-Vielschichtigkeit.
CAP-KO steht noch in anderer Weise in konzeptionellen Beziehungen zu Bartóks
Musik, wie zum Beispiel im Bezug auf das Verhältnis zwischen Soloinstrumentarium
und Schlaginstrumenten.
CAP-KO ist ein Gemeinschaftsauftrag von fünf europäischen Orchestern
anlässlich
des 125. Geburtstags von Béla Bartók (25.3.2006).
Peter Eötvös
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CAP-KO, my first piano concerto, was written for special
solo instruments. I use two grand pianos which are both played by the soloist:
a normal acoustic grand piano which is used as part of the orchestra as an "echo
chamber", and a digital MIDI piano used as a solo instrument which, thanks
to its electronic equipment, enables the soloist to add extra notes. The resulting
parallel intervals - a reference to Bartók - lead to an unusual kind
of tonal virtuosity and tonal complexity.
CAP-KO is conceptually related to Bartók's music in another way, too,
referencing the relationship between the solo instruments and percussion.
CAP-KO has been jointly commissioned by five European orchestras to mark the125th
birthday of Béla Bartók (25/03/2006).
Peter Eötvös
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